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7. Türchen:

Über die evangelische Kirchengemeinde Plieningen-Hohenheim

Die evangelische Kirchengemeinde Plieningen-Hohenheim liegt im Stadtbezirk Plieningen und umfasst die Stadtteile Plieningen, Hohenheim, Steckfeld und Chausseefeld. Hier leben insgesamt 11.163 Menschen (Stand 09/2009), von denen knapp ein Drittel zur evangelischen Landeskirche gehört.

Im Stadtgebiet befindet sich die Universität Hohenheim, an der im Sommersemester 2009 ca. 6.600 Studierende eingeschrieben sind.

Die Kirchengemeinde in ihrer heutigen Struktur ist am 11. November 2007 durch den Zusammenschluss der beiden früheren Kirchengemeinden Plieningen und Hohenheim entstanden. Sie hat zwei Zentren:

  • im alten Ortskern von Plieningen die denkmalgeschützte, aus dem 12. Jahrhundert stammende Martinskirche und das 1998 um- und ausgebaute Gemeindehaus am Mönchhof
  • im Steckfeld das Gemeindezentrum Hohenheim in der Steinwaldstraße.

In der evangelischen Kirchengemeinde gibt es 3.681 Gemeindeglieder mit Hauptwohnsitz und 397 Gemeindeglieder mit Nebenwohnsitz (Stand 09/2009).

Parochie Hohenheim

Die Entstehung des Gemeindeteils Hohenheim geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Kirche und Gemeindezentrum wurden 1966/67 erbaut. Seitdem gab es keine größeren Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen.

Kirche in HohenheimPfarrbüro und Wohnung des Pfarrers befinden sich in einem weiteren Gebäude, das nicht direkt baulich mit Gemeindezentrum und Kirche verbunden ist.

Das gesamte Gemeindezentrum (einschließlich Pfarrhaus) wird von einer großen Gartenanlage umgeben, die mit regionalen Gehölzen bepflanzt ist. Im Sommer 2006 wurde ein Teil der Gartenanlage neu gestaltet, u.a. wurde ein barrierefreier Zugang (Rampe) geschaffen.

Im Juli 2000 wurde auf dem Dach des Gemeindezentrums eine Solaranlage eingeweiht. Sie ist in sehr viel Eigenarbeit von Gemeindegliedern, die hierfür einen Förderverein gegründet haben, errichtet worden. Es gibt sowohl eine Photovoltaikanlage als auch eine photothermische Anlage. Die Dachfläche des Gemeindesaals wurde einer Initiative aus Gemeindegliedern zum Betrieb einer weiteren Photovoltaikanlage (Beteiligungsanlage) überlassen. Mit ihr wird seit 2004 Solarstrom erzeugt.

Parochie Plieningen

Kirche im Ortskern von Plieningen (Luftaufnahme Mönchhof 2004, Copyright TY OERNY)Das Zentrum der Parochie Plieningen bildet die Martinskirche aus dem 12. Jahrhundert. Das benachbarte Gemeindehaus und der eingruppige Kindergarten, welche 1998 neu erbaut wurden, bilden eine bauliche Einheit. Das Gemeindehaus bietet Raum für zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen und wird an Wochenenden teilweise auch vermietet. Beim Bau des Gemeindehauses wurde bereits durch Bauweise und eingebaute Technik die Basis für einen energiesparenden Betrieb geschaffen.

Die Martinskirche wurde zuletzt 2007/2008 innen saniert, wobei auch die komplette elektrische Einrichtung inklusive der elektrischen Sitzbankheizung erneuert werden musste. Die neue Heizung besitzt nun eine Regelung und ist in verschiedenen räumlichen Zonen zu- bzw. abschaltbar.

Im benachbarten denkmalgeschützten Pfarrhaus (Staatspfarrhaus, in der Bauunterhaltung des Landes) befindet sich im Erdgeschoss das geschäftsführende Pfarramt und Pfarrbüro der Kirchengemeinde.

Umweltpolitik

Umweltschutz - oder theologisch formuliert: Bewahrung der Schöpfung - spielt bei den Aktivitäten der evangelischen Kirchengemeinde Plieningen-Hohenheim seit Jahren eine wichtige Rolle, auch schon vor dem Zusammenschluss der beiden Kirchengemeinden Plieningen und Hohenheim. Früh hat sich die Kirchengemeinde Hohenheim dem Umweltauditprozess der Ev. Landeskirche Württemberg angeschlossen.

Seit Dezember 2000 wird in der Parochie Hohenheim die Umweltarbeit nach den Strukturen und Systemen des "Grünen Gockel" durchgeführt und systematisch durch ein Umweltteam verantwortet. Die Kirchengemeinde Hohenheim wurde als erste Kirchengemeinde in der Ev. Landeskirche Württemberg nach dem Grünen Gockel validiert und zertifiziert. Die Validierung fand im Herbst 2003 statt, die Urkunde wurde in einem feierlichen Schöpfungsgottesdienst im Januar 2004 überreicht.

Zum Jahreswechsel 2006/2007 erfolgte die Revalidierung.

Auch die Parochie Plieningen ist bereits seit vielen Jahren aktiv im Thema "Bewahrung der Schöpfung". Politisch hat sich die Kirchengemeinde beim Widerstand gegen die Neue Messe und den Bau einer 2. Startbahn am benachbarten Flughafen engagiert. Beim Neubau des Gemeindehauses und Kindergartens im Jahr 1998 wurde großer Wert auf die Möglichkeit gelegt, das Gemeindehaus sparsam zu betreiben.

Am 23. November 2009 fand im Gemeindeteil Plieningen die Validierung nach dem Grünen Gockel statt, am selben Tag die 2. Revalidierung des Gemeindeteils Steckfeld.

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