Kontakt Sitemap Impressum Datenschutz

 Kirchliches Umweltmanagement - In Württemberg - Das Projekt - Landeskirchliche Beschlüsse - 1999

Beschluss der Landessynode

Die 12. Landessynode hat am 22.11.1999 einen Beschluss zur Durchführung des Umweltaudits in den Evangelischen Kirchengemeinden in Württemberg gefasst.

Der Antrag

Der Oberkirchenrat wird gebeten

  1. Zu untersuchen, wie im Bereich der Kirchengemeinden und Kirchenbezirke standortbezogene Umweltprüfungen (Umweltaudit im Sinne der EU-Verordnung) eingeführt werden können. Der Umweltrat der Landeskirche ist dabei einzubeziehen.
  2. Das im Rahmen des Projekts »Wirtschaftliches Handeln in der Kirche« entstandene Pilotprojekt für ein Umweltaudit (Umweltprüfung im Sinne der EU-Verordnung) in der landeskirchlichen Einrichtung Haus Birkach weiterzuverfolgen, ihr über die Erfahrungen zu berichten und sobald wie möglich geeignete Schritte zu unternehmen, die gewonnenen Erfahrungen möglichst in allen Bereichen des landeskirchlichen Haushaltes im engeren Sinn umzusetzen.

Begründung

Die Landessynode hat mit der Verabschiedung der Ökologischen Leitlinien einen wichtigen Schritt in der Wahrnehmung ihrer Schöpfungsverantwortung getan. Viele Einrichtungen und Kirchengemeinden haben diese Leitlinien als Impuls aufgenommen, wofür die Synode dankt.
Pilotprojekte zum Umweltaudit gab es im Evangelischen Gemeindedienst für Württemberg, im Haus Birkach und in Fildergemeinden. Das Audit erwies sich als hilfreiches Instrument, das Ziel »Bewahrung der Schöpfung« konkret umzusetzen.
Umweltaudits für alle Bereiche der Landeskirche sind ein langfristiges Ziel. Schrittweise sollen alle belastenden Auswirkungen auf die Umwelt erfasst werden, um dann Ziele zur Verminderung nachteiliger Auswirkungen zu bestimmen.
In einem ersten Schritt könnte auf der Ebene der Kirchengemeinden und Kirchenbezirke die Verminderung des Energieverbrauchs angestrebt werden. Zur Durchführung eines solchen Energiesparprojektes ist neben der Erfassung der Verbrauchsdaten, der Entwicklung von Sparzielen auch ein System zur Überprüfung der Plan- und Zieldaten erforderlich.
Die Organisation und Steuerung solcher Projekte in einem Kirchenbezirk macht die Schulung der Verantwortlichen nötig. Hierzu brauchen die Kirchengemeinden und Kirchenbezirke Unterstützung und Begleitung. Dies soll in Pilotprojekten erarbeitet werden.
Darüber hinaus sollen bereits vorhandene Erfahrungen und Erkenntnisse (z. B. Energiemanagement in der Gesamtkirchengemeinde Tübingen) einbezogen werden. Die eigenen Vorteile bei konsequenter Setzung von Einsparzielen bilden einen Anreiz, sich auf ein solches Projekt einzulassen. Der zeitliche Rahmen einer solchen Maßnahme muss überschaubar sein.

Der Beschluss

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Suchet, so werdet Ihr finden

Aktuelles

Keine Artikel in dieser Ansicht.