Mit dem Thema Umweltschutz verbinden viele das Bild von einem freudlosen Dasein, das rein von Verzicht geprägt ist. Angesichts steigender Preise bei Treibstoff, Heizöl und Strom befürchten sie, zukünftig zu einem solchen Lebensstil gezwungen zu sein.
Aber kann eine sauberere Umwelt nur durch Sparen von Energie erreicht werden? Und sinkt unser Lebensstandard zwangsweise?
Wir brauchen kein Benzin, sondern eine Transportleistung.
Wir brauchen keinen Strom sondern Energiedienstleistungen wie z.B. Licht.
Diese Erkenntnis führt beispielsweise dazu,
Statt im Sinne von Verzicht zu sparen, wollen wir das gleiche Ergebnis effizienter -cleverer- erreichen.
Unsere technische Umwelt effizienter zu gestalten ist zwar in erster Linie eine Aufgabe für Ingenieure aller Fachrichtungen. Wir als Verbraucher können sie jedoch durch gezielte Nachfrage nach entsprechenden Produkten unterstützen.
Siegel und Kennzeichnungen geben uns als Verbrauchern wertvolle Hinweise.
Kirchengemeinden können bei der Verbreitung von Hintergrundwissen wertvolle Hilfe leisten.
Die Umwelt mal betrachten, die Schöpfung erleben - es geht darum zu sehen, riechen, hören und zu schmecken, was uns umgibt.
Nur wer im wahrsten Sinn des Wortes begreift, was Gott uns gegeben hat, kann es schätzen lernen.
Was man schätzt, will man auch schützen.
Die Natur zu entdecken ist gleichbedeutend mit dem Betrachten von Gottes Schöpfung.
Gott zu loben und sein Werk zu entdecken ist eine Kernaufgabe von Kirchen.
Methoden der Naturpädagogik helfen diese Thematik umzusetzen.
Wie bereits 2006 fand auch im Jahr 2009 eine Evaluation von Umweltmanagement in Kirchengemeinden...
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