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 Kirchliches Umweltmanagement - In Württemberg - Die Beteiligten - Kirchliche/r Umweltauditor/in - Revisor/innen

Liste der Kirchlichen Revisor/innen

NameTitelVornameOrt
Becker Willi Frankfurt
Cords Dietmar Wangen
Flecken Vera Schorndorf
Ketterl Carmen Rechberghausen
Moltmann-Hermann Johanna Bad Wurzach
Ruckh Manfred Waldenbuch
Weiland Stefan Mögglingen

Zur Info

Die Kirchlichen UmweltrevisorInnen validieren und zertifizieren Kirchengemeinden auf dem Weg zum umweltgerechten Handeln, wenn diese ein Umweltmanagementsystem aufgebaut haben, eine Umweltprüfung gemacht, sich Umweltleitlinien gegeben, ein Umweltprogramm erarbeitet haben, Beteiligung aller Interessierten ermöglichen und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Und auf dem Weg der ständigen Verbesserung sind.

Beschrieben ist dies in der Kirchlichen Umweltmanagementverordnung der Württembergischen Landeskirche (KUMV) vom Oktober 2005. Diese kirchliche Verordnung ist analog der jeweils gültigen EMAS-Verordnung der europäischen Union (eco management and audit scheme). Qualitativ ist der Grüne Gockel EMAS ebenbürtig.

Wichtig: GutachterInnen bzw. (Kirchliche) UmweltrevisorInnen dürfen nicht die Gemeinden validieren, die sie begleiten und beraten (auch nicht früher). Ebenso gibt es die Vereinbarung, dass (Kirchliche) UmweltrevisorInnen nicht in ihren Heimatkirchenbezirken ihre Tätigkeit ausüben.

Die Unterschiede zu EMAS:

  • Gemeinden, die nach KUMV begutachtet werden, werden meist von ehrenamtlichen sog. ?Kirchlichen UmweltrevisorInnen? begutachtet. Diese erhalten dafür ein Honorar. Diese ehrenamtlichen Mitarbeitenden haben eine Ausbildung zur Kirchlichen Umweltauditorin / zum Kirchlichen Umweltauditor (KUA) gemacht, mindestens 2 Gemeinden auf dem Weg der Einführung als KUA selbst begleitet und beraten und eine Zusatzausbildung gemacht. Diese Zusatzausbildung bietet im Moment der VKUM e.V. an. Oder sie haben eine Ausbildung als UmweltgutachterIn gemacht (mit den in der EMAS-VO benannten notwendigen Voraussetzungen).
    Für den Bereich der württembergischen Landeskirche werden sie durch den Fachausschuss für Energiemanagement und Umweltaudit im Auftrag des Umweltrates der Evangelischen Landeskirche in einem Zulassungsgespräch zugelassen.
    Gemeinden, die nach EMAS begutachtet werden, werden von Gutachtern bzw. Gutachterinnen validiert, die ebenfalls extra dafür ausgebildet sind, bei der Deutschen Akkreditierungsgesellschaft (DAU) eine Prüfung ablegten und für den Bereich der Kirchengemeinden / Kindertageseinrichtungen zugelassen sind bzw. für die entsprechenden Bereiche, die hier auftauchen (siehe auch EMAS-VO, Kapitel V, Artikel 18 ff)
  • Kirchengemeinden nach EMAS erhalten 2 Zertifikate, das EMAS- und das Grüne-Gockel-Zertifikat.
    Sie lassen sich bei der IHK registrieren und werden in die EMAS-Liste der EU aufgenommen. Diese Liste finden Sie unter www.emas.de/teilnahme/wer-hat-schon-emas/. Und sie werden gleichzeitig in der landeskirchlichen Liste über die Geschäftsstelle Grüner Gockel registriert.
    Kirchengemeinden nach KUMV werden über die Geschäftsstelle Grüner Gockel in der landeskirchlichen Liste registriert. Diese Liste finden Sie im Internet unter www.gruener-gockel.de/index.php.
  • Kirchengemeinden nach EMAS erhalten ein Schild mit EMAS + Grünem-Gockel-Logo + der EMAS- sowie Grünen-Gockel-Registriernummer.
    Kirchengemeinden nach KUMV erhalten ein Schild mit dem Grünen Gockel-Logo und der landeskirchlichen Registriernummer.
  • Es gibt sprachliche Unterschiede: Bei EMAS heißt der Bericht für die Öffentlichkeit am Ende der 1. Phase und dann alle 4 Jahre ?Umwelterklärung?, bei KUMV ?Umweltbericht?. Bei EMAS heißt die Person, die die Gemeinde bzw. deren Umweltmanagement begutachtet, ?Gutachter/in?, nach KUMV ?Kirchliche/r Umweltrevisor/in?.

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